Erholung während der Ferienzeit

Erholung während der Ferienzeit

Viele Arbeitsstunden- Tage und Wochen gehen vorbei, in denen die Vorfreude auf den nächsten erholungsbringenden Urlaub steigt. Ist der Urlaub dann da, fällt das Abschalten häufig nicht so einfach wie geplant. Die Gedanken drehen sich weiterhin um die Arbeit und das ersehnte Gefühl der Entspannung lässt auf sich warten.

Für Menschen, die mit Engagement ihrer Arbeit nachgehen und sich mit ihrem Job identifizieren, ist es natürlich, dass arbeitsbezogene Gedanken auch die Freizeit mitbestimmen. Im Übermaß kann dies jedoch problematisch werden. Das ist dann der Fall, wenn die Freizeit nicht mehr als solche wahrgenommen wird und auch am Feierabend, am Wochenende und im Urlaub sich die Gedanken lediglich um die Arbeit drehen. So gaben bei der TK-Stressstudie (2016) 29% der Befragten an, auch im Urlaub nicht richtig abschalten zu können. Das Runterfahren am Abend und am Wochenende fällt noch mehr Befragten schwer (38%).

In Zeiten von hohem Arbeitsdruck und ständiger Erreichbarkeit bahnt sich die Arbeit schnell ihren Weg in die Urlaubzeit. Dies wird von Person zu Person unterschiedlich wahrgenommen. Für einige mag es beruhigend sein, die Verbindung zum Arbeitsplatz aufrecht zu erhalten, andere empfinden es als stressig und werden von der Erholung abgehalten.

Im Folgenden finden Sie einige Tipps, welche Ihnen im Urlaub und der Freizeit beim Abschalten behilflich sein können.

1. ON- UND OFF- ZEITEN

Je nach Job und Position kann es vorkommen, dass eine vollkommene Abschottung von der Arbeit auch im Urlaub unrealistisch ist. Ist dies der Fall, rät der Diplom-Psychologe und Coach Karl Kubowitsch, zeitlich fixe Arbeits- und Erreichbarkeitszeiten festzulegen. In den übrigen Off-Zeiten könnte das Abschalten dann leichter fallen.

2. AKTIVITÄTEN PLANEN

Kubowitsch rät dazu, sich bewusst schöne aktive Dinge vorzunehmen. Dies könnte z.B. eine Sportart sein, die man schön länger einmal ausprobieren wollte, ein Stadtbesuch, oder ein Besuch in einem empfohlenen Restaurant.

3. EINFACH MAL NICHTS TUN

Nichts zu tun und völlig runter fahren fällt einigen Menschen schwer. Der Arbeitspsychologe Tim Hagemann weist darauf hin, dass hierin insbesondere dann ein großes Entspannungspotenzial steckt, wenn wir es ohne schlechtes Gewissen tun. Einfach mal zehn Minuten auf die Couch oder auf die Sonnenliege legen und versuchen an nichts zu denken. Wem das schwer fällt, könnte es mit Yoga, Meditation oder autogenem Training versuchen.

4. BEWUSST SEIN

Unabhängig von dem Mittel zur Entspannung erscheint es bedeutend, dabei bewusst zu sein. Sprich sich z.B. auf einen ruhigen Moment, eine sportliche Aktivität oder ein leckeres Essen zu konzentrieren, präsent den Moment zu leben und diesen bewusst zu genießen.

Die Amberger Consulting wünscht Ihnen eine schöne und erholsame Ferienzeit!